Paris, Parc de la Villette und Madeleine

Am Freitag Vormittag sind wir mit der Metro bis zur Station Stalingrad gefahren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden am 10. Februar 1946 die Métrostation und der dazugehörige Platz zur Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über die 6. deutsche Armee in der Schlacht von Stalingrad in „Stalingrad“ umbenannt.


Spaziergang entlang des Bassin de Villette bis zum Parc de la Villette und dem Centre Science. Das Bassin de la Villette ist das größte künstliche Gewässer von Paris. Früher Drehkreuz der Binnenschiffahrt ist es heute ein Naherholungsgebiet im 19. Arrondissement. Die Cité des sciences et de l'industrie (dt.: Stadt der Wissenschaften und der Industrie) dominiert den nördlichen Teil des Parc de la Villette im 19. Arrondissement von Paris. Sie ist Herzstück einer Einrichtung zum Zweck der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Kultur: Mehr als ein Wissenschafts-, Technik- und Industriemuseum bildet sie eine eigene Stadt (Cité) und ist das größte populärwissenschaftliche Museum Europas. Gemeinsam mit der Cité de la musique und dem Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris bildet sie jeweils einen Eckpunkt im Parc de la Villette.



Vom Place de la Porte de Pantin sind wir mit der Tram Bahn bis zur Porte de Versailles und von dort mit der Metro zurück zum Hotel gefahren. Die Linie T3 der Pariser Straßenbahn war die erste neue Straßenbahnlinie, die innerhalb der französischen Hauptstadt verkehrt (13., 14. und 15. Arrondissement). Sie wurde 2006 in Betrieb genommen, im Dezember 2012 verlängert und verbindet in zwei Abschnitten auf einer Länge von 22,4 Kilometern die Stationen Pont du Garigliano im Südwesten und Porte de la Chapelle im Norden von Paris. Dabei liegt ihre Trasse auf den Boulevards des Maréchaux, eine Aneinanderreihung von Boulevards, die Paris an seinen Außengrenzen parallel zur Périphérique umgeben, weswegen sie auch als Tramway des Maréchaux bekannt ist.

Zum Abendessen waren wir im Flunch, einer günstigen Restaurant Kette mit Kantinen Charakter. Danach ging es mit der Metro zum Place de la Concorde. Im Durchgang der Metrostation Concorde spielte eine Jazzband. Zu der Metro Musik habe ich übrigens einen interessanten Artikel in der Berliner Zeitung PARIS SWINGT IM UNTERGRUND gefunden.


Zu Fuß ging es dann weiter zum Place Vendôme, der Pfarrkirche Madeleine, dem Amtssitz des Staatspräsidenten der Französischen Republik dem Élysée-Palast, bis zum Parc Monceau. Von dort sind wir mit der Metro 2 zurück bis zum Place de Clichy gefahren.

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