Ein kühles Bier

Damals bin ich mit meinen Eltern im Sommerurlaub recht häufig nach Bayern gefahren. Auf den Wanderungen sind wir in zünftige Gasthäuser eingekehrt und haben unseren Durst gelöscht. Als sechzehnjähriger trank ich natürlich Spezi. Eines Tages fragte mich mein Vater, ob ich nicht mal ein Bier trinken wolle. Ich hatte es versucht, fand es aber zu bitter. Dann probierte ich ein Weizenbier, das schmeckte nicht bitter und war geschmacklich interessant. Irgendwie gewöhnte ich mich im Laufe unseres Urlaubes an den Geschmack und fand es auf einmal lecker.

Wieder Zuhause in Hannover wollte ich dann auch mal ein Weizenbier trinken. In den siebziger Jahren war aber Weizenbier in der nordischen Gastronomie noch so gut wie unbekannt. Ich fuhr dann zum Getränkefachgroßhändler Plumhoff & Düker in Langenhagen und fragte dort nach Weizenbier. Und tatsächlich hatten sie einen Kasten Erdinger Weissbier auf Lager. Jeden Tag trank ich dann ganz genüsslich eine Flasche und fühlte mich wie im Urlaub.


Auch heute noch genieße ich es ganz in Ruhe ein Bier zu trinken und bei unseren Touren in Biergärten einzukehren. Ich fühle mich dann immer ganz entspannt, so wie im Urlaub. Mein tägliches Bier trinke ich ganz bewußt. Ich mag einfach den erfrischend, prickeld, herben Geschmack eines kühlen Bieres.

Kommentare:

  1. Stimmt. Weizenbier war in den 70ern etwas exotisches und kompliziert! Die Zitrone musste in die richtige Position gebracht werden und das Füllen des Glases war auch nicht ganz einfach. Weiss es abewr auch bis heute zu schätzen.

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