Ein verlängertes Wochenende an der Ostsee

Wir sind am Freitag Vormittag auf der Bundesstraße über Celle, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust nach Schwerin gefahren. Die Fahrt bis Lüchow war eigentlich ganz entspannend. In Lüchow haben wir zu Mittag gegessen. Auf der weitern Fahrt wurde das Verkehrsaufkommen spürbar höher. Als wir am Nachmittag Schwerin erreicht hatten, parkten wir in unmittelbarer Nähe des Schlosses, dem heutigen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, und spazierten durch den Schlosspark und um das Schloss herum.



Das Schweriner Schloss ist schon ein imposantes Gebäude mit einer tollen Lage direkt am See. Auf der Weiterfahrt nach Kühlungsborn fing es an zu regnen und ich hatte so langsam keine Lust mehr zum Auto fahren. Gegen 18 Uhr holten wir uns die Schlüssel für unsere Ferienwohnung und richteten uns erst einmal ein. Danach holten wir uns noch im Supermarkt etwas zu trinken und tranken ein Bier im Irisch Pub. Müde von der Fahrt sind wir dann doch etwas eher ins Bett gegangen. Am nächsten Tag schauten wir uns erst einmal am Strand und in Kühlungsborn um. Der Strand ist nur 100 Meter von der Ferienwohnung entfernt.



Am Wochenende hatten wir ein ganz tolles sonniges Wetter mit bis zu in dieser Jahreszeit unglaublichen +20 Grad. Zum Mittag aßen wir in der Ostsee Brauhaus in Kühlungsborn-Ost.
Mit dem Wetter hatten wir wirklich unglaublich Glück. Am Sonntag waren ganz schön viele Menschen in Kühlungsborn unterwegs, da kann ich mir gut vorstellen, wie voll das hier erst im Sommer ist. Am Montag unternahmen wir dann einen kleinen Ausflug nach Heiligendamm und der Hansestadt Rostock. Der Himmel war an diesem Tag bedeckt und es wehte ein stürmischer Wind.



Am Dienstag ging es dann über die Autobahn, leider mit Staus und Nieselregen sowie einer Mittagspause im Brauhaus Joh. Albrecht in Soltau, zurück nach Hannover. Insgesamt war das ein sehr schöner Kurzurlaub an der Ostsee.




Meister der Lüttjen Lage

Kein Schützenfest ohne Hannovers "Nationalgetränk". Beim Trinken der "Lüttje Lage" benötigt man eine gewisse Fingerfertigkeit. Die hannoversche Spezialität besteht aus einem Schnapsglas Korn und einem kleinen Glas Lüttje Lagen Bier. 
Das kleine Bierglas wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und das Schnapsglas wird zwischen den Zeige- und den Mittelfinger geklemmt. Nun setzt man zum Trinken an, so dass Korn und Bier zusammen in den Mund fließen. Die große Kunst besteht darin, nichts zu verschütten.



Hier seht Ihr meinen Vater zum Schützenfest 1976, wie er sogar drei Gläser Korn und ein Bier auf einmal tropfenfrei trinkt. Das sieht aus wie eine Kaskade und deshalb hatte er das dann auch so genannt. Ein Fotograf der World Society Press stand zufällig in seiner Nähe und hatte ein Foto geschossen, das dann weltweit durch die Presse ging. Er musste das dann in den Festzelten immer wieder vorführen und füllte seine Schnapsgläser dann allerdings nur noch mit Wasser.



Geburtstagsreise zum Geburtsort

Gestern hatte mein Vater seinen 84. Geburtstag und wir haben einen kleinen Abstecher in das schöne Weserbergland gemacht. Zunächst aßen wir zu Mittag in der Brauerei Felsenkeller in Lauenau am Deister und tranken dazu ein leckeres Rupp Bräu.


Dann fuhren wir durch die Rattenfängerstadt Hameln, in der mein Vater seine Jugend verbracht hat, bis nach Emmerthal. In Emmern stehen meine Eltern vor dem Geburtshaus meines Vaters der sich an Erlebnisse in seiner Kindheit erinnerte.

Das kleine Flüsschen Emmer, ein Nebenfluss der Weser,  war früher Spiel- und Badeplatz von meinem Vater.


 Das Wehr an der ehemaligen Hefefabrik von Emmern wurde natürlich mittlerweile neu gebaut.

Und dieses Verkehrsschild stand vor 84 Jahren natürlich auch noch nicht. Es hat Spaß gemacht gemeinsam mit meinen Eltern in der Geschichte zurück zu reisen.